Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für die Digitalisierung Ihrer Baustelle ist

Mai 13, 2020

3:00 pm

Digitalisierung Baustelle

Mit den fortschreitenden Lockerungen der Ausgangsbeschränkung gehen Deutschland und die Welt Schritt für Schritt der Normalität entgegen. Nichts desto trotz: Die ökonomischen Auswirkungen der Corona Pandemie werden die Weltwirtschaft noch einige Zeit beschäftigen. Viele Unternehmen wird der Einbruch in die Knie zwingen – andere werden profitieren. Wer als Gewinner aus der Krise hervorgehen möchte, muss sich jetzt für die Zukunft stärken. Und die Zukunft ist digital – auch am Bau. 

Nutzen Sie deshalb jetzt die Zeit, wappnen Sie sich für die Zeit danach und digitalisieren Sie Ihre Baustelle! Wir zeigen Ihnen 5 Gründe, die jetzt für die Digitalisierung Ihrer Baustelle sprechen.

Der Bauboom geht weiter

Während sich manche Baubetriebe vor Aufträgen nicht retten können, sehen andere die Existenz ihres Unternehmens bedroht. Die Zukunft scheint ungewiss. Und der Zeitpunkt für neue Investitionen denkbar schlecht. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, gilt es jedoch jetzt alles dafür zu tun, dass es wirtschaftlich nach der Krise wieder Steil bergauf geht. Da die Bauinvestitionen und das Bauvolumen an das BIP gekoppelt sind, sind auch Einbusen in der Baubranche zu erwarten. Doch auch wenn der Bauboom aufgrund der Pandemie abschwächen wird: Bauunternehmen werden weiterhin volle Auftragsbücher haben. 

Der Informationsdienstleister BauInfo Consult hat kürzlich zwei Szenarien entwickelt, die einen möglichen Einfluss der Corona-Krise auf die Baukonjunktur zeigen. Die erste Prognose geht davon aus, dass das Bauvolumen 2020 um 2,2% zunimmt, die zweite Prognose deutet einen Rückgang von 0,5% an. Im Vergleich mit der deutschen Gesamtwirtschaft kommt die Baubranche in beiden Fällen gut davon: Laut IWF wird die deutsche Wirtschaft 2020 um 7% schrumpfen. Auch wenn der Bauboom der vergangenen Jahre einen Abschwung erfährt, können wir somit davon ausgehen, dass die Nachfrage nach Bauleistungen weiterhin stabil bleibt. Zurücklehnen und Tee trinken ist jedoch jetzt die falsche Entscheidung. Vielmehr sollten Sie die Zeit nutzen, Ihre Arbeitsweise überdenken und überlegen, wie Ihr Unternehmen noch produktiver arbeiten kann.

Digitalisierung stärkt Produktivität am Bau

Im Gegensatz zu anderen Branchen lässt die Produktivität am Bau – gelinde gesagt – zu wünschen übrig. Während die Gesamtwirtschaft ihre Produktivität seit Ende der 90er-Jahre kontinuierlich steigert, stagniert die Bauwirtschaft seit Jahren. Und das obwohl die Baubranche mit einem Anteil von 6% an der globalen Bruttowertschöpfung (2017) zu den größten Industrien der Welt zählt. Um diesem Phänomen auf den Grund zu gehen, gingen die Forschungsinitiative Zukunft Bau in Kooperation mit dem ZEW (Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim) kürzlich dem Produktivitätsproblem am Bau auf den Grund und identifizierte die Potenziale der Digitalisierung. 

Auch wenn erst knapp 35% der Unternehmen angaben, in den letzten 3 Jahren Digitalisierungsprojekte durchgeführt zu haben, waren sich die Befragten einig: Die Digitalisierung Ihrer Baustelle hat positive Auswirkungen auf die Produktivität am Bau. Nicht nur ermöglicht die digitale Baustelle die Vernetzung von Büro und Baustelle: Sie steigert vor allem die Effizienz im Arbeitsalltag, reduziert Missverständnisse und befreit Fachkräfte am Bau von nervigen Aufgaben wie dem Kampf mit Excel-Tabellen, der mühevollen Formatierung von Word-Dokumenten oder der manuellen Fotodokumentation, sodass diese sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren können. Kein Wunder also, dass die Teilnehmer der ZEW-Studie nicht nur positive Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsproduktivität erwarten. Auch die Chancen für die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit schätzen die befragten Unternehmen optimistisch ein.

Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

Als eine der größten Branchen weltweit lebt auch die Bauindustrie von Innovativen und Fortschritt. Es wird an Materialien geforscht, Standards werden weiterentwickelt und Prozesse neu definiert. Wer auch zukünftig vorne mit dabei sein möchte, muss mit der Zeit gehen. Denn wer bekanntlich nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. Um Arbeitsweisen nachvollziehbar zu machen, das Kosten- und Zeitmanagement zu optimieren und Projekte effizient abzuwickeln, setzen viele Auftraggeber eine gewisse Standardisierung von Prozessen voraus. Auch datenbasiertes Arbeiten wird mehr und mehr verlangt. 

Durch die Digitalisierung Ihrer Baustelle, beweisen Sie, dass Sie für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet sind. Darüber hinaus präsentieren Sie sich potenziellen Auftraggebern gegenüber als innovatives Unternehmen, das nachweisbar mit einem hohen Qualitätsanspruch arbeitet. Denn während manuell arbeitende Fachkräfte viel Zeit in den Kampf mit Papierdokumenten investieren müssen, können sich Ihre Bauleiter auf das Wesentliche konzentrieren und langwierige Prozesse automatisieren. Dass Sie Ihren Mitarbeitern diese angenehmere Arbeitsweise ermöglichen, wird sicherlich auch in Bauleiterkreisen nicht unerhört bleiben.

Langfristige Lösung für den Fachkräftemangel

Auf die Frage, welche Probleme Geschäftsführern von Bauunternehmen, Architektur- oder Ingenieurbüros aktuell das Leben schwer machen, antworten die meisten mit dem Fachkräftemangel. Die Herausforderung, geeignetes Personal für Bauprojekte zu finden, belastet viele Geschäftsführer so sehr, das sie die Existenz ihres Unternehmens in Gefahr sehen. Während es lange das Gehalt war, das potenzielle Fachkräfte von der Arbeit in einer Firma überzeugt hat, legen junge Arbeitnehmer auf andere Faktoren wert. So sind es heute das Image der Firma, die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen oder die Arbeitsbedingungen, die angehende Bauleiter bei der Jobauswahl berücksichtigen. 

Wer digital arbeitet, hat hier gute Karten. Nicht nur präsentieren Sie sich durch die Digitalisierung Ihrer Baustelle als zukunftsorientiertes Unternehmen: Sie zeigen außerdem, dass Sie Wert auf die Arbeitsbedingungen Ihrer Mitarbeiter legen. Darüber hinaus zeigen Sie potenziellen Mitarbeitern, dass es in Ihrem Unternehmen Raum für persönliche Weiterentwicklung gibt und Sie offen für Neues sind. Da die Digitalisierung am Bau langfristig an Relevanz gewinnen wird, sichern Sie sich mit digitalen Prozessen eine langfristige Lösung für den Fachkräftemangel. Nicht nur in zukünftigen Krisen werden Sie hiervon profitieren!

Prävention für die nächste Krise

Auch wenn wir Corona Schritt für Schritt in den Griff bekommen: Die nächste Krise kommt bestimmt. Gestärkt aus der Krise gehen, heißt auch, dass Sie sich schon jetzt für die nächste schwierige Zeit wappnen. 2019 wies Prof. Dr. Irene Bertschenk nach, dass digitale Unternehmen für Krisenzeiten besser gewappnet sind. Dies hat uns Corona nochmal eindringlich beweisen. Bauunternehmen, die digital arbeiten, traf die Krise weitaus weniger stark als jene, die mit Stift und Papier arbeiten. Lange war unklar, wie lange es möglich sein wird, vor Ort zu arbeiten, oder wie lange es Zugang zu Ressourcen und Personal geben wird. Geschäftsführer mussten in diesen Fällen sicherstellen, dass sie Zugang zu Baudokumenten und die Möglichkeit haben, mit der Mannschaft zu kommunizieren – selbst in einem Worst-Case-Szenario, bei dem die Baustellen geschlossen werden.

Mit einer Bausoftware können Geschäftsführer, Bauleiter sowie bauleitende Architekten das Bauprojekt im Home Office verwalten, überall auf ihre Dokumente zugreifen und digital mit den Projektmitgliedern zusammenarbeiten. Dank der digitalen und rechtsverbindlichen Baudokumentation haben Sie alles, was sie brauchen, an einem Ort, um sich vor rechtlichen Konsequenzen zu schützen. Apropos rechtliche Konsequenzen: Anders als Papierdokumente sind digitale Baudokumente mit Zeitstempel versehen und haben daher bei Rechtsstreitigkeiten Bestand. Darüber hinaus gelingt die digitale Baudokumentation auch im Home Office. Für viele Bauunternehmen war der Umzug ins Home Office eine Herausforderung. Wer mit einer Bausoftware arbeitet, ist dabei klar im Vorteil: Nicht nur gewähren Apps und Programme für Bauleiter immer und überall Zugriff auf digitale Baupläne- und Dokumente, sie ermöglichen außerdem eine dezentrale Steuerung des Bauprojekts. 

Digitalisierung Ihrer Baustelle in der Krise: die wichtigsten Fragen im Überblick

Diese 5 sind nur einige der vielen Gründen, die jetzt für eine Digitalisierung Ihrer Bauprozesse sprechen. Nach vielen Gesprächen mit Ihnen ist uns bewusst, dass diesem Schritt aktuell eine große Unsicherheit entgegen steht. Deshalb sehen wir uns Ihre häufigsten Fragen nochmal an und beantworten diese im Überblick.

„Ist jetzt die richtige Zeit für eine Investition?“

In unsicheren Zeiten eine Investition zu tätigen, scheint zunächst fragwürdig. Sorgt diese Investition hingegen für kurzfristige und langfristige Einsparungen, ist der Zeitpunkt genau richtig. Schließlich gilt es gerade jetzt, Optimierungspotenziale zu identifizieren um gestärkt aus der Krise zu gehen.  

Mit Capmo sparen Bauleiter durchschnittlich 5 Stunden pro Woche. „Seit ich Capmo nutze spare ich mindestens ein Viertel meiner Arbeitszeit“, berichtet Michael Schumacher, Geschäftsführer bei IBR Ingenieure. Wenn Sie sich überlegen, wie viel Sie ein Bauleiterstunde kostet, so können Sie schnell erkennen, dass die Digitalisierung Ihrer Baustelle Ihre Bilanz bereits im ersten Monat positiv beeinflusst. 

„Ich habe jetzt wichtigere Dinge zu tun und keine Zeit, ein neues Programm auszuprobieren!“

Weder in Krisenzeiten noch unter normalen Bedingungen haben Bauleiter Zeit, viele Stunden in die Einarbeitung in eine neue Software zu investieren. Gerade jetzt sollten Sie deshalb darauf achten, eine Software auszuwählen, die ohne technische Vorkenntnisse und lange Einführungen von Ihnen und Ihren Mitarbeiter eingesetzt werden kann. 

Capmo ist so einfach und innovativ, dass Sie und Ihr Team diese direkt nach dem persönlichen Onboarding mit Ihrem persönlichen Kundenbetreuer einsetzen können. Die Benutzerfreundlichkeit unserer Bauleiter App hat auch Anna Lisa Kinzl, Projektingenieurin bei Energydesign Braunschweig, überzeugt: „Ich habe mir viele verschiedene Programme angesehen. Viele haben mich überschlagen oder waren für mich und unsere Partner zu kompliziert. Capmo hingegen ist intuitiv, übersichtlich und sofort verständlich.“

„Meine größten Probleme sind Verzögerungen – dabei kann mir auch eine Bausoftware nicht helfen.“

Von Ihren Gewerken oder externen Umständen verschuldete Verzögerungen verhindern, kann eine Bausoftware in der Tat nicht. Was sie jedoch durchaus kann: Sie vor rechtlichen Konsequenzen wie der Kündigung Ihres Bauvertrags oder Schadensersatzzahlungen schützen. Um eine Behinderung rechtskräftig anzuzeigen, bedarf es einer sorgfältigen Baudokumentation. Gleiches gilt für die Reaktion auf Behinderungen: Auch hier zählt schlussendlich der Beweis. 

Mit Capmo gelingt die Baudokumentation rechtssicher und dezentral. Dank des intelligenten Ticket-Systems können Sie Hinweise und Verzögerungen exakt im Bauplan verorten, mit allen wichtigen Informationen versehen, unverzüglich einem Verantwortlichen zuweisen und rechtssicher abspeichern. Alle relevanten Tickets können Sie per Mausklick als Bericht exportieren. Schon haben Sie alle wichtigen Beweise für die Behinderungsanzeige beisammen. 

„Wir sind alle im Home Office, da ist die Abstimmung zu kompliziert.“

Auch wenn die Arbeit im Home Office durchaus ihre Tücken hat: Die Einführung einer Bausoftware gelingt auch im hauseigenen Büro. Darüber hinaus stellt die Baustellen App sicher, dass Sie auch im Home Office mit Ihrem Team in Kontakt stehen – WhatsApp ist dazu nur bedingt geeignet. Alles was Sie und Ihre Mitarbeiter benötigen, ist ein Computer. Schon kann es losgehen! 

Capmo können Sie beispielsweise 14 Tage kostenlos testen bequem zu Hause testen. Dank realistischer Beispielprojekte können Sie dabei alle Funktionen ausprobieren. Sobald Sie sich für unsere Bauleiter Software entschieden haben, organisiert Ihr persönlicher Kundenbetreuer ein virtuelles Onboarding mit Ihnen und Ihrem Team. Tipps und Tricks zur Nutzung von Capmo verrät Ihnen unser Team regelmäßig in live Webinaren. Zurück im Büro oder auf der Baustelle können Sie dank dieser Vorbereitung direkt mit der Digitalisierung Ihrer Baustelle durchstarten!

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