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Was kostet Cloud-Software?

August 06, 2019

2:07 pm

Früher haben Sie eine Software gekauft, die Sie mit einer CD auf dem PC installiert haben. Nach etwa einem Jahr wurde die Lizenz erneuert. Erinnern Sie sich noch? Heute sieht die Welt anders aus: Moderne Anbieter arbeiten mit sogenannter Cloud-Software (zu Deutsch “Wolken-Software”), die monatlich “gemietet” und somit auch bezahlt wird. Was sich hinter diesem Software-Modell verbirgt und wie der monatliche Preis entsteht, sehen wir uns im Folgenden an.

Was sind die Kostenstellen von Cloud-Software?

Um zu verstehen, wie der Preis für Cloud-Software entsteht, müssen wir uns zunächst die Kostenstellen eines solchen Programms ansehen. Denn hinter der gigantischen Datenwolke, die Ihnen unzählige Funktionen ermöglicht, verbirgt sich jede Menge Technik und die Arbeit zahlreicher schlauer Köpfe.

30% Serverkosten

Bei der Arbeit mit einer Cloud-Software werden Daten nicht lokal auf Ihrem Endgerät (Smartphone oder PC) sondern auf eigenen oder externen Servern gespeichert. Um Ihre Daten nach den strengsten Sicherheitsstandards ablegen zu können, müssen diese Server mit jeder Menge Infrastruktur ausgestattet sein. Und diese kostet; sogar jede Menge. Neben den fixen Kosten für die Bereitstellung und Wartung des Servers, fallen variable Kosten für jeden einzelnen Nutzer des Servers an.

Kostenstellen, die dabei typischerweise ins Gewicht fallen sind der Web- und Datenbankserver, Datenspeicherung und -transfer, Bereitstellung und Wartung. Während die Kosten für die Bereitstellung und Wartung des Servers konstant bleiben, steigen die Gebühren für den Datentransfer und die Speicherung Ihrer Daten mit jedem neuen Nutzer. Diesen Zuwachs der Grundgebühren müssen Softwareanbieter in ihrer Kalkulation beachten. Nur so ist gewährleistet, dass Sie als Nutzer den Server in vollem Umfang nutzen und beispielsweise langfristig unbegrenzten Zugang zu Ihren Daten haben.

Wenn Sie eine Cloud-Software nutzen, bezahlt also der Anbieter dieser Software monatlich einen nicht zu vernachlässigenden Betrag dafür, dass Ihre Daten sicher gespeichert sind und Ihnen immer wenn Ihnen lieb ist zur Verfügung stehen. Gemessen an den Gesamtkosten einer Cloud-Software betragen die Serverkosten circa 30%.

20% Entwicklungskosten

Bevor Sie Daten in einem Server speichern können, benötigen Sie ein Programm, das Sie mit Daten speichern können. Bestenfalls sollte dieses Programm eines sein, das für Sie einen großen Nutzen hat und Ihnen einen Alltagsbereich erleichtert – so wie Capmo Ihnen die Arbeit auf der Baustelle vereinfacht. Bis eine komplexe Software wie Capmo entsteht, ist jede Menge Arbeit nötig. Nur mit den schlausten Entwicklern, den besten Produktdesignern und den hilfreichsten IT-Services ist es möglich, eine Software für mobile und Web zu entwicklen, die sowohl online als auch offline und auf allen gängigen Endgeräten verwendet werden kann.

Sobald die Software einsatzbereit ist und von Ihnen auf der Baustelle eingesetzt wird, geht die Arbeit weiter: Um dafür zu sorgen, dass die App stets fehlerfrei funktioniert, arbeiten die Entwickler mit Hochdruck daran, Fehler auszubessern. Darüber hinaus entwickeln die Experten das Programm stets weiter, sodass Sie noch mehr Prozesse in Ihrem Alltag bequem und einfach abwickeln können. Anders als bei der klassischen Software müssen Sie also kein ganzes Jahr warten, bis Ihre App schneller, besser und umfangreicher funktioniert: Sie dürfen sich jeden Monat aufs Neue auf einen Fortschritt freuen. Um diesen Service bereitstellen zu können, fallen bei einer Cloud-Software hohe Entwicklungskosten an, die etwa 20% der Gesamtkosten betragen.

Was sich bei Capmo getan hat, verraten wir Ihnen in unserem monatlichen Produkt-Update. Um zu sehen, an welchen Funktionen wir aktuell arbeiten, laden wir Sie herzlich ein, einen Blick in unser Produktboard zu werfen. Sie wünschen sich eine Funktion, die dort noch nicht aufgeführt ist? Reichen Sie Ihre Ideen sehr gerne über das Portal ein.

15% Kosten für Kundenservice und Vertrieb

Interessenten zu gewinnen ist die eine Sache – diese auch tatsächlich zu halten, eine andere. Ein hilfsbereiter und kompetenter Kundenservice sorgt dafür, das Kunden zufrieden sind und sich beim Anbieter einer Cloud-Software gut aufgehoben fühlen. Um diesen Service gewährleisten zu können, sind gut geschulte Mitarbeiter gefragt. Diese müssen so gut ausgebildet sein, dass sie die Probleme der Kunden verstehen und diese an die jeweiligen Teams im Unternehmen weitergeben können. Falls Sie sich für eine Cloud-Software entscheiden, sollten Sie deshalb stets darauf achten, dass der Anbieter Ihrer Wahl einen Kundenservice im Haus hat. Nur so kann die bestmögliche Betreuung gewährleistet werden.

Die Bereitstellung und Gewährleistung eines qualitativ hochwertigen Kundenservice kostet Unternehmen sowohl viel Zeit als auch viel Geld. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 15% der Gesamtkosten einer Cloud-Lizenz.

10% Marketing

Bis Cloud-Software-Anbieter Kunden für sich gewinnen, ist harte Arbeit gefragt. Anders als ein Produkt im Supermarkt, ist das Programm nirgendwo greifbar und meist sehr erklärungsbedürftig. Dazu kommt, dass die Konkurrenz heute so groß ist wie nie und der Druck auf Anbieter stetig steigt. Als Unternehmen in der Baubranche können Sie sich bestimmt vorstellen, wovon wir sprechen.

Die Marketingkosten, die eine Cloud-Software einplanen muss, setzen sich aus klassischen Werbekosten, Öffentlichkeitsarbeit und Online-Marketing zusammen. Um sicherzustellen, dass Sie unsere Website entdecken, müssen wir unsere Seiten so optimieren, dass Sie in den Suchmaschinenergebnissen möglichst weit oben platziert sind. Und eins dürfen Sie uns glauben: Dieses Ziel zu erreichen, klingt leichter als es ist.

Zusammengefasst müssen Online-Unternehmen sehr viel Marketingbudget in die Hand nehmen, um von (potenziellen) Kunden entdeckt zu werden und ein einzigartiges Angebot zu bieten. Insgesamt macht das Marketing somit 10% der Gesamtkosten aus.

25% weitere Kosten

Neben den aufgeführten Kosten fallen natürlich noch weitere, allgemeine Kosten an, die Cloud-Software-Anbieter ebenso wie Bauunternehmer aufbringen müssen, um als Firma agieren zu können. Zu diesen zählen beispielsweise die Miete für Büroräume, der Lohn von Mitarbeitern und die Ausstattung am Arbeitsplatz. Da Sie mit diesen vertraut sind, überspringen wir die typischen Unternehmenskosten und widmen uns einer Thematik, die uns auf der Seele brennt: der Unterschied zwischen billiger und teurer Cloud Software.

Preiswerte vs. Premium Cloud-Software

Wenn Sie sich im Markt nach einer Cloud-Software umsehen, entdecken Sie ein wahres Potpourri an Angeboten. Im Falle einer Bausoftware öffnet sich die Preisspange enorm: Von 0€ bis über 150€ monatlich ist jedes Preisniveau zu finden. Beim Vergleich der Funktionen scheinen sich viele dieser Anbieter nicht groß zu unterscheiden. Auch bei den Service-Leistungen wirken die Angebote auf den ersten Blick ähnlich. Es stellt sich also die Frage: Worin unterscheiden sich Cloud-Software-Anbieter? Und wie erkennen Sie einen Premium-Dienst?

Wenig Geld, viel Kleingedrucktes

Um diese Frage zu beantworten, rechnen wir verschiedene Szenarien durch. Nehmen wir an, Sie entscheiden sich für einen günstigen Anbieter, dessen Software Sie für 10 € pro Monat, also 120 € pro Jahr, nutzen können. Auf der Website sieht die Software genauso aus wie von teureren Wettbewerbern, daher erwarten Sie – natürlich – denselben Leistungs- und Funktionsumfang. Ein Blick ins Kleingedruckte belehrt Sie jedoch eines besseren: In dem Paket ist kein persönlicher Service enthalten. Darüber hinaus entdecken Sie jede Menge Nutzungseinschränkungen wie die mögliche Anzahl an Projekten, Plänen oder eingeschränktes Datenvolumen. Es ist möglich, dass Sie dies zunächst nicht zu sehr beeinträchtigt. Doch spätestens bei intensiverer Nutzung und Problemen mit der Software, werden Sie spüren, was Ihnen fehlt.

Kundenservice? Fehlanzeige!

Nachdem Sie festgestellt haben, dass Sie auf die Serviceleistungen und den vollen Nutzungsumfang nicht verzichten können, erkundigen Sie sich bei Ihrem Anbieter nach Lösungen für diese Problematik – leider vergeblich. Denn um einen qualitativ hochwertigen Kundenservice bieten zu können, müssen Software-Anbieter mehrere 10.000 Euro in die Hand nehmen. Würde Ihr Anbieter dies tun, so müsste er sein Preismodell anpassen.

Premium-Service hat seinen Preis

Bei Premium-Anbietern würden Sie in 99% nicht in solch eine Falle treten. Schon vom ersten Kontakt an, sollte der Kontakt zu Ihrem Anbieter individuell sein. Bestenfalls sind Sie in Gesprächen mit einem persönlichen Kundenbetreuer, der Ihnen alle Fragen zur Nutzung der Software, zu den Kosten und den Rahmenbedingungen des Einsatzes beantwortet. Bei Vertragsabschluss gehen Sie zusammen die wichtigsten Punkte durch, sodass Sie später nicht böse überrascht werden. Bei Fragen, Feedback oder Änderungswünschen hat Ihr Kundenberater immer ein offenes Ohr für Sie.

Vom ersten Kontakt bis zum Vertragsabschluss wird bei Capmo Kundenservice groß geschrieben. Nachdem wir Ihnen die Software im Rahmen einer Produkt-Demonstration vorgestellt haben, begleitet Sie Ihr Kundenberater Schritt für Schritt bei der Einführung der Software. Im Rahmen eines On-Boardings in Ihrem Unternehmen führt unser Team Ihre Mitarbeiter in die Software ein, sodass diese Capmo bestmöglich nutzen können und Zeit sowie Kosten sparen. Denn während der Preis für eine Premium-Software zunächst hoch erscheint: Wenn Sie das Programm in vollem Umfang nutzen, kostet Sie Capmo am Ende des Tages keinen Cent. Im Gegenteil: Sie sparen sogar bares Geld.

Wie machen Sie mit Capmo Gewinn?

Im vorherigen Artikel haben wir ein Szenario durchgespielt, in dem Sie sich für einen günstigen Software-Anbieter entschieden haben. Nun nehmen wir an, dass Sie sich für einen Premium-Anbieter entscheiden. Da es sich gerade so anbietet, nehmen wir Capmo als Beispiel.

Sie haben sich für Capmo entschieden und die Lizenz erworben. Im nächsten Schritt würde nun in Ihr Unternehmen kommen und Ihnen die Software vorstellen. Nach dem Termin sind Sie bestens mit den Funktionen vertraut und können die Software unverzüglich nutzen. Einfach und intuitiv ist Capmo ohne Vorwissen oder lange Einarbeitung einsatzbereit. Sobald Sie Capmo das erste Mal auf Ihrer Baustelle verwenden, sparen Sie Zeit, Papier und schließlich eine erhebliche Summe an Kosten, die die der Nutzungsgebühr weit übersteigen.

5 Stunden weniger Zeit reduzieren die Kosten

Auf analog gesteuerten Baustellen dokumentieren Bauleiter das Geschehen auf der Baustelle mit Stift und Papier. Im Anschluss an die Baubegehung übertragen sie die händischen Notizen auf den Computer. Die Fotos, die an diesem Tag geschossen werden, müssen ebenso übertragen, strukturiert und mit Informationen versehen werden. Um das Bautagebuch zu erstellen, fügt der Bauleiter all diese Informationen einzeln in ein Word-Dokument ein, welches formatiert und als PDF exportiert werden muss. Erst dann kann das Bautagebuch an die Projektbeteiligten versendet werden. Bis diese Aufgaben erledigt sind, ist die Sonne längst untergegangen. Und die Kinder sind im Bett.

Abgesehen von der Lebenszeit, die Sie durch die Software wieder für sich und Ihre Familie gewinnen, sparen Sie so jede Menge Kosten. Angenommen ein Bauleiter verdient 90€ pro Stunde. Benötigt dieser Bauleiter zwei Stunden täglich für die Baudokumentation, erzeugt die Papierarbeit bereits 180€ Unkosten pro Tag. Wenn Sie diesen nun die monatlichen Kosten von Capmo gegenüberstellen, wird schnell deutlich, dass die Software allein durch die Reduktion der Zeit für die Baudokumentation Kosteneinsparungen ermöglicht.

Um zu berechnen, wie viel Zeit und Kosten Sie in Ihrem individuellen Fall sparen würden, überlegen Sie sich am besten zunächst, wie viel Zeit Sie mit einer effektiveren Arbeitsweise und einer mobilen Baudokumentation während der Baubegehung einsparen können.

Sie sehen: Eine Cloud-Software ermöglicht es Ihnen, enorm viel Zeit und somit viel Geld einzusparen. So werden einer monatlichen Investition schnell Einnahmen von Tausenden Euro.

Spaß an der Arbeit und Arbeitgeberattraktivität

Das Nörgeln in der Bauindustrie ist groß: Mitarbeiter sind überlastet, gestresst und dementsprechend auch unzufrieden mit ihrem Arbeitsplatz. Gerade jüngere Leute wollen einen Arbeitsplatz, der effizientes Arbeiten ermöglicht – und ihnen keine Last durch nervige Arbeiten, die so viel effektiver durchgeführt werden könnten, auferlegt. Wer dieses Arbeitsumfeld nicht schaffen kann, zieht auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt den Kürzeren. Und wie Sie wissen ist der Fachkräftemangel ein Thema, das ersthafte Konsequenzen für Unternehmen in der Bauindustrie haben kann.

Eine Cloud-Software ist eine Möglichkeit, dem Fachkräftemangel und der Mitarbeiterfluktuation den Kampf anzusagen. Mit der Einführung dieser modernen Arbeitsweise zeigen Sie potenziellen Arbeitnehmern, dass Sie zukunftsorientiert arbeiten, offen für Neues sind und Raum für Entwicklung geben. So steigern Sie nicht nur die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter sondern platzieren sich außerdem als attraktiver Arbeitgeber für die nachfolgende Generation. Was Sie darüber hinaus für Ihre Belegschaft tun können, erfahren Sie in unserem kostenlosen eBook.

Der entscheidende Vorteil im Rechtsstreit

Die Dokumentation des Baufortschritts ist nicht zuletzt das wichtigste Beweisstück, das Sie im Falle eines Rechtsstreits aus der Schlinge ziehen kann. Indem Sie Ihr Bauprojekt digital dokumentieren, stellen Sie sicher, dass jegliche Vorgänge vollständig, beweissicher und strukturiert festgehalten werden. Fragen wie Gibt es einheitliche und vollständige Dokumentationsstandards? Wie wird gewährleistet, dass diese von den Mitarbeitern auch eingehalten werden? Wo liegen die relevanten Daten ab? beantworten Sie dann mit einem knappen Verweis auf die Software.

Fazit: Der Leistungsumfang von Cloud Services ist so unterschiedlich und breit gefächert wie die Baubranche und Ihre Projekte. Wer eine Software mit Bedacht auswählt und diese richtig einsetzt, spart nicht nur Zeit sondern auch Kosten und profitiert in der finalen Bilanz von der Investition. Sowohl im Hinblick auf das Unternehmensimage als auch die Präsentation als Arbeitgeber, verschafft Ihnen die Arbeit mit einer hochwertigen Cloud-Software mit Capmo einen entscheidenden Vorteil. Ebenso wie im Rechtsstreit. Unterm Strich ist Capmo damit kein weiterer Kostenpunkt in Ihrer Gesamtrechnung, sondern ein Hilfsmittel, das Ihnen kurz- und langfristige Gewinne auf allen Ebenen verschafft.

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